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Theas Besuch in Afrika
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Miro Brandenmeier

Jede Minute stirbt ein Kind an den Folgen von Aids. Jeden Tag infizieren sich 1.100 Kinder mit dem HI-Virus, neun von zehn während oder direkt nach der Geburt. Weltweit stieg die Zahl der HIV-positiven Kinder auf das Rekordniveau von schätzungsweise 2 Millionen. 17,5 Millionen Kinder hat die Epidemie schon zu Waisen gemacht – das sind mehr Kinder, als in ganz Deutschland leben. Für Kinder in Entwicklungsländern ist Aids eine Katastrophe. Medikamente, Betreuung, Schulbildung und Schutz gibt es nur für die wenigsten. Einen Impfstoff gibt es nicht. Aufklärung und Prävention sind deshalb gerade in ärmeren Ländern der einzige Schutz. 

Kinder und Aids


Junge AIDS-Waisen in Afrika werden von Light for tomorrow e.V betreut.

  • Kinder können selbst infiziert sein - durch die Geburt, das Stillen, durch  sexuellen Missbrauch oder Blutübertragungen mit infizierten Blutkonserven. Täglich infizieren sich 3.000 junge Menschen unter 24 Jahren. Allein im Jahr 2007 traf es 420.000 Mädchen und Jungen, die meisten bei der Geburt. Die infizierten Kinder (rd. 2 Millionen) werden aus Angst oft ausgegrenzt. Zwischen 2005 und 2007 sind mehr als 1,2 Millionen Kinder an den Folgen von Aids gestorben.
  • Kinder mit infizierten Eltern oder kranken Verwandten und Freunden sind oft ganz auf sich allein gestellt.
  • Viele Kinder müssen kranke Mitglieder ihrer Familie versorgen. Sie haben dann keine Zeit und kein Geld zur Schule zu gehen. Viele geben aus Angst vor Ausgrenzung auch nicht zu, dass sie kranke Angehörige haben.
  • Kinder und Jugendliche wissen oft nicht, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können.
  • 17,5 Millionen Mädchen und Jungen weltweit haben bereits Mutter und/oder Vater durch die tödliche Krankheit verloren. Am meisten betroffen sind die Kinder im südlichen Afrika, aber zunehmend auch in Osteuropa und im angrenzenden Asien.

 

 

Wie ist die Ausbreitung der Epidemie weltweit?

Aids betrifft arme und reiche Länder. Während es in den meisten Industrieländern durch massive Aufklärung gelungen ist, die Ausbreitung von Aids zu stoppen, hat sich Aids in Afrika zur größten sozialen Katastrophe entwickelt. Mehr als 60 Prozent der weltweit 33 Millionen HIV-Infizierten leben in den Ländern südlich der Sahara. Auch in Asien und den ehemaligen Sowjetrepubliken fordert die Krankheit immer mehr Opfer. Betroffen ist vor allem die junge Generation: Ein Drittel der HIV-Infizierten ist 15 bis 24 Jahre alt.

Auch in Deutschland sind HIV und Aids immer noch eine Gefahr. Viele Menschen gehen zu sorglos damit um und schützen sich nicht ausreichend vor einer Ansteckung. Die Anti-Baby-Pille verhütet Schwangerschaften, schützt aber nicht vor Aids. Wer nicht sicher sein kann, dass Partnerin oder Partner gesund sind – und das kann man niemandem ansehen – sollte auf jeden Fall ein Kondom benutzen.

Etwa 82.000 Menschen haben sich seit 1980 in Deutschland mit HIV infiziert. Etwa 26.000 sind an den Folgen der Infektion gestorben. Zurzeit leben rund 56.000 Menschen in Deutschland mit HIV, davon 8.500 Frauen und 400 Kinder. 

 

Ehrenamtlich aktiv werden – gegen Aids und für Menschen mit HIV

 

 Wer sich gegen Aids und für Menschen mit HIV engagieren will, hat viele Möglichkeiten. Einen Überblick (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) bietet der folgende Text:

 

Freiwilliges Engagement ist für die HIV-Prävention und Aidshilfe-Arbeit lebenswichtig.

So sind zum Beispiel die meisten Aidshilfe-Organisationen (Aids- und Drogenhilfen, Präventionsprojekte, Schwulen- und Lesbenzentren) eingetragene Vereine und brauchen ehrenamtlich tätige Vorstände. „Ehrenamtler“ und „Ehrenamtlerinnen“ – ob HIV-negativ, HIV-positiv oder ungetestet – übernehmen darüber hinaus aber auch viele andere Aufgaben, für die in dieser Breite und Vielfalt sonst weder Geld noch Personal da wären: Sie führen Aufklärungsveranstaltungen durch, verteilen Kondome bei Partys und in Bars, begleiten HIV-Infizierte im Alltag, arbeiten in der Telefonberatung mit, engagieren sich in der Öffentlichkeitsarbeit und, und, und …Wenn Sie sich engagieren möchten für Menschen freiwillig und ohne Bezahlung sind Sie bei uns WILKOMMEN 

 Freiwilliges Engagement ist für die HIV-Prävention lebenswichtig

Den Umfang des Engagements kann man dabei an die eigenen Möglichkeiten anpassen – die Spanne reicht vom einmaligen Einsatz, etwa als Spendensammler oder als Streckenposten bei Veranstaltungen, bis hin zu einer längerfristigen Mitarbeit, zum Beispiel in der Begleitung von Menschen mit